Ich gehe keinen versteckten Botschaften mehr nach. Entziffere nichts mehr, was zwischen den Zeilen schwingt. Und definitiv interpretiere ich keine Blicke, schiefen Köpfe und „Aha‘s“ oder „Mmmh‘s“ mehr. Schluss mit der hidden Agenda.
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Klar, dazu gehört auch die andere Seite. Ich will etwas? Ich frage. Mir passt was nicht? Ich spreche aus, wie es mir geht oder was ich brauche. Schlechte Laune oder Enttäuschung? Ich pack‘s aus Baby.
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Das ist nicht immer so einfach. Eigentlich ist es sogar recht schwierig, den ganzen versteckten Botschaften, die wir bewusst und unbewusst aussenden, auf die Schliche zu kommen. Oft ertappe ich mich selbst dabei, dass ich eine Bewertung durch meinen Blick oder meine Stimme sende. Und mein Sohn kann mir hier besonders gut Feedback geben. (Machste super!) Und es braucht eine mutige Kommunikation die Dinge wirklich anzusprechen und nicht mehr einfach schwingen zu lassen im See der Erwartungen.
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Je mehr ich übe, desto besser geht es mir dabei. „Ich verstehe das so nicht. Kannst du mir bitte direkt sagen, um was es dir geht?“ ist einer meiner aktuellen Lieblingssätze. Manchmal total relaxed, manchmal gespannt bis zum Bersten, weil meine Antennen die versteckte Botschaft schon längst meinen entschlüsselt zu haben. Zukünftig jedoch heißt es „Die Nachricht konnte leider so nicht zugestellt werden.“
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