„Ich habe zwar noch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.“

Oder vielleicht besser: „Ich habe zwar noch keine Lösung, bewundere mich aber selbst in meiner Ahnungslosigkeit.“ .

Lange war meine erste Reaktion auf ein Problem: LÖSUNG. 💥 Am besten sofort und in mehrfacher Ausführung. Falls Plan A nicht funktioniert, gibt es ja noch ein paar Buchstaben im Alphabet.


Seit einiger Zeit übe ich mich daran eine kleine Pause zu machen, wenn ich mit etwas überfordert bin. Nicht, um mich bewundernd auf das Problem zu konzentrieren, sondern um einmal kurz zu schauen, was da so los ist. Ich persönlich merke das immer daran, dass mein Kopf ein Wirbelwind an Gedanken wird, der mich antreibt jetzt nun doch endlich schneller zu werden.


„Wie geht’s mir gerade?“ - „Wie fühlt sich das an?“ - „Was blockiert mich?“ - sind so Fragen, die ich mir dann stelle. So behalte ich meinen Fokus kurz im Hier und Jetzt, anstatt noch dem Problem nachzugrübeln (Vergangenheit) oder schon übereilt an der Lösung zu basteln (Zukunft). Nach eine Weile Gedanken tanken habe ich danach normalerweise ein recht gutes Gefühl dafür, was ich brauche, um mit voller Energie zur Tat zu schreiten.

Klingt einfach? Ist es auch! Und auch wieder nicht, denn Strategien wollen sich einfach mal so ändern lassen. Versuche es doch einmal selbst: beim nächsten Mal „Keine Ahnung, was ich jetzt machen soll?“ - mal kurz durchatmen und Dir selbst einen Augenblick Zeit zum Reflektieren lassen. Ich bin gespannt, welche Erfahrung Du machst.

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